So arbeiten wir

Pädagogisches
Konzept

Individuelle Lösungsansätze statt Schema F, mit Kreativität und dem festen Glauben an das Potenzial jedes jungen Menschen.

Unser Leitbild

Unser Leitbild basiert auf dem Respekt vor der Würde jedes Menschen und der Überzeugung, dass jeder junge Mensch das Recht auf Förderung, Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben hat. Wir verstehen uns als verlässliche Begleiter, die in schwierigen Lebenssituationen Unterstützung bieten und gemeinsam mit den Jugendlichen individuelle Perspektiven entwickeln.

Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch ein eigenes Potenzial besitzt und entwicklungsfähig ist. Unsere pädagogische Arbeit denkt körperliche, seelische und soziale Entwicklung zusammen, und orientiert sich am realen Alltag, nicht am Aktenordner.

Für wen wir da sind

Unser Schwerpunkt liegt auf Kindern und Jugendlichen mit hohem und komplexem Hilfebedarf, häufig mit zahlreichen vorangegangenen Hilfemaßnahmen, Beziehungsabbrüchen und Erfahrungen in der Psychiatrie. Junge Menschen, für die das Regelsystem oft keine Antwort mehr hat. Im Fachdiskurs werden sie als „Systemsprenger“ bezeichnet, wir sehen sie als Persönlichkeiten mit eigener Geschichte und echtem Potenzial.

1:1- und 2:1-Intensivbetreuung, Inobhutnahme, Schulbegleitung und enge Vernetzung mit Schulen, Jugendämtern und Therapeutinnen und Therapeuten sind die Grundlage, um auch dort Stabilität aufzubauen, wo andere Hilfen an ihre Grenzen gekommen sind. Die geplanten stationären Kleinstwohngruppen (derzeit im Aufbau) werden dieses Angebot mit ihrer Eröffnung ergänzen.

Pädagogische Grundsätze

Die Prinzipien unserer täglichen Arbeit.

Personenzentriert

Individuelle Bedarfe stehen im Mittelpunkt, unabhängig von der rechtlichen Zuordnung.

Ressourcenorientiert

Wir sehen Jugendliche nicht als Defizitträger, sondern als aktive Gestalter ihrer Lebenswelt.

Entwicklungsfördernd

Förderung der sozialen Teilhabe und Selbstbestimmung sowie die Stärkung von Lebenskompetenzen.

Inklusiv

Orientierung an den Grundsätzen der UN-Behindertenrechtskonvention. Barrieren abbauen, Teilhabe ermöglichen.

Unser Schutzauftrag

Jedes Kind und jeder Jugendliche hat ein Recht auf körperliche, seelische und geistige Unversehrtheit. Wir nehmen den Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII ernst und handeln bei Anzeichen von Kindeswohlgefährdung konsequent, transparent und in enger Abstimmung mit den zuständigen Jugendämtern.

Dazu gehört ein verbindliches Schutzkonzept, klare Meldewege, regelmäßige Schulungen unserer Mitarbeitenden, erweiterte Führungszeugnisse nach § 72a SGB VIII sowie eine gelebte Kultur, in der Kinder und Jugendliche ernst genommen werden, gerade dann, wenn sie sich über Grenzverletzungen beschweren.

Unser Schutzauftrag hat oberste Priorität.

Fragen zu unserem Konzept?

Wir erläutern Ihnen gerne unseren pädagogischen Ansatz und unsere Arbeitsweise.